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Titel der CD: Vedic Astrology

Healing Planetary Mantras

Invocation 5:53
Surya Mantra 21:05
Chandra Mantra   32:16

 

Surya, the Sun: The Divine Spirit & the Universal Soul.
In der Vedischen Astrologie wird die Sonne durch einen Kreis dargestellt, der den Bereich der solaren Manifestationen symbolisiert und einen Punkt im Zentrum als Ursprung, der von der Sonne ausgehenden Primärenergie. Die Evolution ist ein Werdegang durch den das im Inneren Verborgene äusserlich sichtbar gemacht wird. Die Sonne verwandelt das Subjektive und bringt es durch ihre bedingungslose Objektivität ans Licht; das Zentrum dehnt sich aus und blüht in der Peripherie auf.
Die Sonne ist auch bekannt als "Loka Chakshu", das Auge des Universums und Ihre Funktion ist dreifach, nämlich: erschaffen, erhalten und zerstören.
Die Veden haben 108 Aspekte und Namen für die Sonne, wobei der vielleicht wichtigste "Surya" von der Stammsilbe "Sur, Swar oder Sura" abgeleitet wird: Das bedeutet: ein Gott, ein Gelehrter, Mut, Macht, die Galaxy, Klang/Ton, eine Stimme, eine musikalische Note, eine Tonleiter, eine Melodie und die Nummer Sieben, usw. Die Sonne reitet auf einem von sechs Hengsten und einer Mähre gezogenen Wagen durch den Himmel. Die Zahl Sieben steht für die sieben Spektralfarben und die sieben musikalischen Noten.
Gemäss den indischen Veden ist Surya der achte Sohn von Aditi(Ewigkeit) und dem Weisen Kashyapa (dem Schöpfer aller Wesen). Die Sonne heiratete Sanjana, die Tochter des himmlischen Architekten Vishvakarma. Einer ihrer Söhne -Manu- war der Vater von Ikshwaku, der die Sonnendynastie, zu der auch Lord Rama und Buddha gehören gründete. Die Sonnendynastie herrschte durch die höchsten ethischen Prinzipien und brach zum Beispiel nie ein Versprechen, unbesehen der Kosten. In Jjotish, der vedischen Astrologie steht die Sonne als Symbol für die Seele, die zentralen motivierenden Kräfte und die grundlegenden Impulse im Leben. Sie ist die Herrscherin des Sternzeichens Löwe, wirkt verstärkt im Widder und ist geschwächt in der Waage. Die herrschende Gottheit ist" Rudra" oder "Shiva," der zugeordnete Tag ist der Sonntag, die Himmelsrichtung der Osten, der bevorzugte Ort eine Höhle in den Bergen. Das Element Feuer und der Rubin sind allgemein bekannte Symole für die Sonne. Körperliche Aspekte dieses Planeten äussern sich durch das Herz, das Gehirn, die Augen, die Knochen und den Gallensaft. Schwächen oder Disharmonien in diesen Körperregionen bedürfen eine Stärkung der inneren solaren Energien. Die Hindus geben der Sonne und Ihren göttlichen Manifestationen grösste Bedeutung und verschiede Praktiken der Sonnenverehrung werden auch heutzutage noch vollzogen. Das regelmässige Singen der einfachen Sonnenmantra: "OM, Hraang, Hriing, Hroong Saha, Suryaye Namah" wie auch das Chanten der Gayatry Mantra (CD Heilige Quinte) weckt das innere Licht und unterstützt die in uns alle schlummernden grossen Seelenkräfte.

Chandrama, der Mond: Die Psyche
Der Mond ist die Königin des Planetarischen Königreiches. Er ist die Kosmische Mutter, der universale Urgrund, der durch die solaren Kräfte befruchtet wird und dadurch das geistige Feuer in konkrete Formen umwandelt. Der Mond wird durch eine Sichel symbolisiert, die wiederum einen Kelch darstellt, der die kreativen kosmischen Kräfte enthält. Der Mond steht für die Natur und er ist der Hüter ihrer feinstofflichen und subtilen Kräfte
Die Hindus (wie auch die germanischen Völker) geben dem Mond ein männliches Geschlecht. In der vedisch Sicht ist er der Sohn Prabhakars (der Sonne).
Auf Shivas Haar sitzt der Halbmond und aus ihm fliesst Soma, der himmlische Nektar, der die Erde ernährt.
Die indische Mythologie kennt die Geschichte von Chandra, der die 27 Töchter (die 27 Sternbilder der Vedischen Astrologie) des kosmischen Urvaters Dakhs heiratet. Diese beklagen sich jedoch bei ihrem Vater, dass Chandra sie vernachlässige und seine Zeit nur Rohini, seiner Lieblingsfrau widme. . Pflichtbewusst gehorcht der Mond dem Befehl seines Schwiegervaters, allen 27 Töchtern gleichviel Zeit zu widmen. Jedesmal wenn die Zeit mit Rohini abgelaufen ist, trauert der Mond und nimmt ab, um dann wieder zuzunehmen, sobald er sich seiner geliebten Rohini von neuem nähert. Astrologisch gesehen hat diese Geschichte eine tiefe Bedeutung, zeigt sie doch die Kraft des lunaren Einflusses, die von dem jeweiligen Sternbild abhängig ist.
Der Mond ist auch der Begründer der lunaren Dynastie, dem im Epos des Mahabaratha, die Sippschaft der Kurus als Widersacher der Pandavas (solare Dynastie) zugeordnet ist. Die Kurus sind mutig und weise, aber sie neigen zu zerstörerischen inneren Konflikten und weltlichen Untugenden.
Ein weiterer Name für den Mond ist Oushad-pati oder Herrscher über die Heilkräute; ein Hinweis auf seine grossen Heil- und Nährkräfte. Der Name Kumud-pati oder Lord der Lotusblume bezieht sich auf die Fähigkeit der Psyche , das Selbst vom schlammigen Wasser des Materialismus in die höheren Gefilde des reinen Bewussseins anzuheben.
Das dem Mond gehörende Element ist Wasser, und seine örtliche Zuordnung ist der Teich.
In der westlichen und vedischen Astrologie herrscht der Mond über den Krebs; im Zeichen des Stiers ist er am stärksten, im Skorpio dagegen am schwächsten ausgeprägt. Die residierende Gottheit ist Mutter Parvat; die Zahl 4, die Farbe Weiss, die Perle, der Geschmackssinn mit dem Geschmack salzig und die phlegmatische Veranlagung sind alles lunare Aspekte. Gestörte Mond-Energien haben Wirkung auf die Brüste, den Speichel, alle Körperflüssigkeiten wie Blut und Lymphe, das endokrine System, die Gebärmutter und die Psyche in ihren emotionalen Aspekten.
Regelmässiges Singen der Chandrama Mantra "OM Shraang, Shriing, Shroong Saha Chandramasay Namah" hilft die obgenannten psychischen und physischen Störungen auszugleichen.
Die auf- und absteigenden Mondknoten Rahu & Ketu sind die elektromagnetische und karmische Achse des Körpers.( Sie finden die entsprechenden Mantras zum Harmonisieren dieser Aspekte auf unserer ersten CD : "Vedische Astrologie Rahu& Ketu").



Zu den Musikern: